Seit vielen Jahren ist die Parksituation in der Pastorsgasse angespannt. Das ist insbesondere den im Gemeindehaus und -büro verkehrenden Besuchern der diversen Gruppen, Chöre usw., aber auch den dort beschäftigten Mitarbeiter*innen und unseren Pfarrern mehr als bekannt. Kinder werden gebracht und abgeholt. An zwei Nachmittagen findet zusätzlich der Konfirmandenunterricht statt. Aber auch unser Hausmeister muss mit seinen Gerätschaften vor Ort parken können. Die Besucherfrequenz ist zu unserer Freude groß und wird sich nach den Renovierungsarbeiten sicher noch erhöhen. Hierfür benötigen wir unseren dafür zur Verfügung stehenden Privatparkplatz.
Trotz Hinweisschildern stellen dort auch viele Fahrer, die gar nicht zu uns kommen, ihre Autos ab. Bei persönlicher Ansprache auf dieses Fehlverhalten sind wir meistens auf Unverständnis gestoßen. Es kam zum Teil zu rüden verbalen Ausfällen gegenüber unseren Gästen und Mitarbeitern. Unter anderem ist einem unserer Mitarbeiter hierbei bereits über einen seiner Füße gefahren worden. Er hatte zufällig Sicherheitsschuhe an. Lediglich aufgrund dieser Tatsache wurde eine körperliche Verletzung verhindert.
Das von uns kontaktierte Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach kann uns aus rechtlichen Gründen nicht helfen, weil es sich eben um einen Privatparkplatz handelt. Es wurde uns geraten, anwaltliche Unterstützung einzuholen. Wir sind uns bewusst, dass die Gebühren, die der Anwalt verlangt, hoch sind. Aber „preiswerter“ tritt leider niemand in Aktion. Die Gemeinde selbst erhält kein Geld für das widerrechtliche Parken. Alternativ könnten wir die Autos auch abschleppen lassen. Das würde die Sache jedoch noch kostspieliger machen.
Wir bitten um Verständnis für unsere Vorgehensweise. Leider haben wir keine andere Lösung gefunden. Den Parkraum benötigen wir für unser Gemeindeleben. Sollten Sie andere Ideen oder Lösungen kennen, haben wir für Ihre Vorschläge gerne ein offenes Ohr.
Das Presbyterium